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Kabelfehler

Kabelfehlermessung an Telekom-, Daten- und Kabel-TV-Leitungen in Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie Teilen von Oberösterreich und der Steiermark

Das Telefon ist tot, die Leitung ins Nebengebäude überträgt keine Daten mehr, das Fernsehbild bricht bei Nässe weg. Bei erdverlegten Telekom-, Daten- und Kabel-TV-Leitungen liegt der Fehler fast nie dort, wo man ihn vermutet, und ein Neuverlegen wäre die teuerste Antwort. Wir grenzen die Strecke Abschnitt für Abschnitt ein, bis der Fehler auf einem Stück zwischen zwei zugänglichen Punkten steht, und markieren die Stelle über der Trasse. Danach wird an einem Punkt geöffnet statt eine zweite Leitung verlegt. Melden Sie den Ausfall unter +43 (0) 2252 53169 oder schriftlich an office@cft.at, dann klären wir Kabeltyp, Zugang zu den Enden und den Termin.

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Techniker in Warnschutzjacke prüft mit Messleitungen den Anschlusskasten an einem Mast, das Messgerät in der Tasche davor
Kabelfehler

Was wir vor Ort tun

Wir trennen die aktive Technik und messen abschnittsweise zwischen zwei zugänglichen Punkten. Die gemessene Entfernung leiten wir auf der georteten Trasse ab und markieren die Stelle. Sie bekommen ein Schadensprotokoll als PDF, mit dem sich die Grabungsfläche begrenzen lässt; repariert wird von Ihrem Elektriker.

Diesen Fall schildern

Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenTDR-Laufzeitmesstechnik, Messbrücke, Drallmethode bei paarverseilten Kabeln, Elektromagnetische Kabelortung, Kabelauslese bei Kabelbündeln
EinsatzbereichErdverlegte Fernmelde- und Telefonleitungen, Daten- und Netzwerkkabel, koaxiale Kabel-TV-Leitungen zwischen Verstärkerpunkt, Abzweiger und Hausübergabepunkt
Dauer2 Stunden sind das Minimum, jede zusätzliche Erschwernis eine Stunde mehr. Ein bis zwei Fehlerstellen gehen sich darin üblicherweise aus.
ErgebnisformatSchadensprotokoll als PDF
EinsatzgebietWien, Niederösterreich und Burgenland sowie Teile von Oberösterreich und der Steiermark; vom Standort Erding aus zusätzlich Bayern und Baden-Württemberg

Was das bei Ihnen heißt

Der Ausfall zeigt sich als Funktionsstörung, nicht als Stromausfall: Das Fernsehbild bleibt stehen oder verschwindet, die Datenrate bricht ein, die Gegensprechanlage rauscht. Zwischen Haus, Gartenhaus, Garage und Straße liegen oft Leitungen aus der Bauzeit, deren Verlauf niemand mehr kennt. Die Kabelfehlerortung ist dabei der kleinere Posten. Was ins Geld geht, ist das Aufgraben und Wiederherstellen – Pflaster, Rasen, Zufahrt –, und richtig teuer wird es, wenn auf Verdacht geöffnet wird und die Stelle nicht darunterliegt. Wir arbeiten umgekehrt: erst messen, dann markieren, dann öffnen – und mit dem Kabel weiter, das schon liegt.

So läuft der Einsatz ab

1. Störungsbild aufnehmen. Sie beschreiben, welche Funktion ausfällt und ob der Ausfall dauerhaft, sporadisch oder wetterabhängig ist. Wir klären telefonisch, welche Anschlusspunkte zugänglich sein müssen und wer die Strecke freischaltet.

2. Abklemmen und Ausgangsmessung. Aktive Technik wird getrennt, denn gemessen wird an der freien Strecke: Verstärker, Modems und Endgeräte bleiben außen vor. Wir nehmen auf, welche Ader oder welcher Abschnitt betroffen ist und ob Unterbrechung, Erdschluss, Kurzschluss oder ein Schirmfehler vorliegt.

3. Vorortung und Trassierung. Aus der Messung ergibt sich die Entfernung der Fehlerstelle vom Messpunkt. Anschließend verfolgen wir die Trasse an der Oberfläche, denn erst Entfernung und Verlauf zusammen ergeben einen Punkt.

4. Punktortung und Protokoll. Die Stelle wird eingegrenzt, markiert und fotografiert. Sie erhalten das Schadensprotokoll mit Messwerten, Reflektogramm und Trassenskizze; instandgesetzt wird von Ihrem Techniker oder vom Netzbetreiber. CFT repariert nicht.

Wo im Netz gemessen wird

Kabel-TV- und Datennetze sind abschnittsweise aufgebaut, und diese Abschnitte sind zugleich die Messpunkte: vom Verstärkerpunkt über die Abzweiger bis zum Hausübergabepunkt. Gemessen wird abschnittsweise zwischen zwei zugänglichen Punkten, weil jeder Abzweiger und jeder Verstärker die Messung sonst überlagert. Dasselbe gilt für Fernmeldeleitungen mit Kabelverzweiger und Abzweigdose. Deshalb ist die erste Frage vor dem Termin nicht, welches Gerät wir mitbringen, sondern welche Punkte geöffnet und getrennt werden dürfen und wer das darf.

Technik und Verfahren

TDR-Laufzeitmesstechnik am Koaxkabel

Koaxkabel haben einen definierten Wellenwiderstand, und davon lebt die Laufzeitmessung: Ein kurzer Impuls wird eingespeist, jede Abweichung wirft einen Teil davon zurück, aus der Laufzeit des Echos errechnet das Gerät die Entfernung. Ein gequetschter Abschnitt, eine feuchte Steckverbindung oder ein aufgerissener Schirm zeichnen sich unterschiedlich ab. Die Grenze: Das Verfahren liefert eine Entfernung entlang des Kabels, keinen Ort im Garten, und bei langen, stark gedämpften Strecken oder mehreren Störstellen hintereinander wird das Bild unklar.

Messbrücke an paarverseilten Fernmelde- und Datenkabeln

Die Messbrücke ist ein Widerstandsvergleich: Am fernen Ende werden die fehlerhafte und eine intakte Ader desselben Kabels zu einer Schleife verbunden; die Fehlerstelle teilt sie in zwei Teilstücke, deren Widerstände sich verhalten wie die zugehörigen Längen. Twisted-Pair-Kabel bringen dafür die günstigste Ausgangslage mit, weil alle Adern denselben Querschnitt und dieselbe Länge haben, der Vergleichsmaßstab also im selben Mantel daneben liegt. Ihre Grenze: Sie setzt Zugang zu beiden Enden und eine intakte Rückleitung voraus, und eine nicht dokumentierte Abzweigdose verfälscht die Länge.

Drallmethode bei paarverseilten Kabeln

Fernmelde- und Datenkabel sind paarweise verdrillt, damit Störungen auf beide Adern gleich wirken. Diese Verseilung lässt sich nutzen: Ein eingespeistes Signal erzeugt an der Oberfläche ein Muster im Takt der Verdrillung, das an der Fehlerstelle endet. Bei unregelmäßiger Schlaglänge oder geschirmten Bauformen greift das Verfahren nicht.

Elektromagnetische Kabelortung

Auf die freigeschaltete Leitung wird ein Ortungssignal aufgegeben und an der Oberfläche verfolgt. Damit bekommt die Meterzahl aus dem Reflektogramm erst eine Richtung: Sie wird auf der nachgezeichneten Linie abgetragen, die Tiefe kommt dazu. Die Grenze: Fernmelde- und Koaxleitungen liegen selten allein im Graben, das Signal springt auf die Nachbarn über, und die Tiefe bleibt ein Näherungswert – deshalb wird die Linie mehrfach nachgefahren, bevor markiert wird.

Kabelauslese bei Kabelbündeln

Am Hausübergabepunkt, im Verteiler oder im Leerrohr liegen die Leitungen als Bündel beieinander – baugleich, oft ohne brauchbare Beschriftung, manche davon fremd und unter Spannung. Bevor eine davon getrennt oder gemessen wird, muss feststehen, welche es ist. Auf die gesuchte Leitung wird dafür ein Signal gegeben und am Bündel wieder herausgegriffen; entschieden wird am Signal, nicht am Aussehen. Sonst hängt am Ende die Nachbarleitung am Messgerät, und die eigene läuft weiter. Die Grenze liegt dort, wo das Bündel aus lauter gleichen, aktiven Leitungen besteht: Was gerade in Betrieb ist, kann nur der Netzbetreiber vom Netz nehmen.

Was Sie bekommen

Sie bekommen eine Markierung an der Oberfläche und ein Schadensprotokoll als PDF: Es zeigt schwarz auf weiß, woran die Entfernung abgelesen wurde, und ist gegenüber Netzbetreiber oder Hausverwaltung der Beleg dafür, dass an dieser Stelle geöffnet werden musste.

Kosten und Aufwand

Einen Pauschalbetrag gibt es nicht: Kabelaufbau, Streckenlänge, Zahl der Abzweiger und Verstärkerpunkte, Zugänglichkeit der Enden, Fehlerart und Oberfläche über der Trasse bestimmen den Aufwand. Was der Einsatz kosten wird, hören Sie am Telefon, bevor jemand losfährt.

Die Nachmessung ist im Umfang enthalten. War unsere Messung falsch, tragen wir sie. Stimmte die Markierung und wurde beim Öffnen daneben oder zu flach gegraben, verrechnen wir die Anfahrt – dann liegt der Fehler nicht bei der Messung.

Ob eine Versicherung die Ortung übernimmt, steht in Ihrem Vertrag, nicht bei uns.

Häufige Fragen und Antworten

An der Markierung war nichts. Und jetzt?

Dann kommen wir wieder und messen nach. Lag unsere Messung daneben, kostet Sie das nichts. Stimmte sie und es wurde nur zu knapp oder zu flach geöffnet, verrechnen wir die Anfahrt.

Müssen Verstärker, Modem und Endgeräte abgeklemmt werden?

Ja, gemessen wird an der freien Strecke, sonst misst man das Gerät und nicht das Kabel. Wer abklemmt und wer die Abschnitte öffnen darf, klären wir vorher.

Können Sie den Fehler finden, wenn niemand weiß, wo die Leitung liegt?

Ja, das ist der Normalfall. Zuerst zeichnen wir die Trasse an der Oberfläche nach und markieren sie; erst auf dieser Linie hat die gemessene Entfernung einen Ort.

Der Fehler ist nur bei Regen da. Können Sie trotzdem messen?

Feuchtigkeitsabhängige Fehler sind typisch für beschädigte Kabelmäntel und für feuchte Steckverbindungen und Abzweiger. Liegt der Fehler zum Messzeitpunkt nicht an, ist er schwerer zu fassen – sagen Sie uns, wann er zuletzt aufgetreten ist.

Wie genau ist die Markierung auf der Oberfläche?

Ziel ist eine Markierung, an der punktuell geöffnet werden kann. Wie eng das ausfällt, hängt von Verlegetiefe, Untergrund und Fehlerart ab; die erreichte Eingrenzung steht im Protokoll.

Ist die Sache mit der Reparatur erledigt?

Nicht ganz. Für die Instandsetzung wird die Leitung aufgetrennt, und danach liegen zwei Abschnitte vor, die beide gemessen gehören: Eine Leitung, die einmal Feuchtigkeit gezogen hat, hat das selten nur an einer Stelle. Ob Ihr Elektriker das im selben Zug erledigt oder wir dafür anrücken, ist eine Frage der Absprache – offen bleiben sollte es nicht.

Fall schildern

Schildern Sie, was Sie beobachten.

Beschreiben Sie einfach, was Sie sehen – ein Foto dazu, und wir legen das passende Verfahren oft schon vor dem Rückruf fest.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
+43 (0) 2252 53169
Mo–Do 8:00–16:30 · Fr 8:00–12:00

Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: Die Sicherung fällt, sobald die Heizmatte im Bad anläuft. Oder: In der Garage ist seit dem Sturm kein Strom.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Welche Leitung ist betroffen?
Wie zeigt sich die Störung?
Sind beide Leitungsenden zugänglich?
Straße und Ort genügen fürs Erste.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Ein Foto des Verteilerkastens, der betroffenen Stelle oder ein Plan hilft uns sehr.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +43 (0) 2252 53169

Außerhalb der Bürozeiten schriftlich an office@cft.at.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.